CGS* Beratung Firmennachfolge
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Gestaltungsalternativen bei der Unternehmensnachfolge

Angesichts der Besonderheiten, die jedes Unternehmen aufweist, sowie unterschiedlicher familiärer Voraussetzungen existiert kein optimales Nachfolgemodell. Auch die vermeintlich ideale Lösung, einen familieninternen Nachfolger zu finden bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung von Eigentum und Geschäftsführung, birgt viele Probleme. Daher sollte sich der Unternehmer rechtzeitig mit den verschiedenen Gestaltungsalternativen befassen und die für sein Unternehmen zielführende Lösung finden. Dabei müssen Chancen und Risiken jeder Alternative sorgfältig gegeneinander abgewogen und mit den persönlichen Präferenzen abgeglichen werden.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie für einen optimale Gestaltung Ihrer Firmennachfolge.

 

In der nachfolgenden  Übersicht haben wir für Sie einen Vergleich der Gestaltungsalternativen in der Firmennachfolge zusammen gestellt:

Nachfolge - Gestaltungsalternativen im Vergleich
  Pro Contra
Nachfolge in der Familie
  • Sicherung der Unternehmenskontinuität
  • Sicherung des Unternehmensbestands
    als solchen
  • Kontinuität in der Unternehmensführung
  • Mangelnde Qualifikation der Nachfolger
  • Interessenkonflikte zwischen Senior und Junior
  • Versorgungsansprüche belasten Liquidität des Unternehmens
  • Sicherstellung der Unternehmensfinanzierung
  • Auswahl des Nachfolgers
  • Fehlende Revidierbarkeit von Vermögensübertragungen
  • Fehlende Möglichkeit der Vermögensdiversifizierung
Überleitung mit Minderheitsgesellschafter
  • Die Vorteile, die eine Nachfolge innerhalb der Familie hat, bleiben erhalten
  • Finanzwirtschaftliche Stärkung
  • Stärkung des Unternehmens auch in anderen Bereichen möglich (Produkte, Marketing, Vertrieb, Einkauf)
  • Unterschiedliche Vorstellungen über die Geschäftspolitik führen zu Konflikten
  • Mitgesellschafter erwartet fortlaufende Ausschüttungen
  • Gesellschaftsrechtliche Entscheidungen werden durch „Verhinderungsrechte“ erschwert
  • Kontrollrechte und Informationspflichten gegenüber dem Minderheitsgesellschafter
Trennung von Kapital und Führung
  • Die Vorteile, die eine Nachfolge innerhalb der Familie hat, bleiben teilweise erhalten
  • Weiteres Engagement der Familie wirkt im Unternehmensumfeld vertrauensstabilisierend
  • Führungsposition kann zielgerichtet (mit internen oder externen Personen) besetzt werden
  • Mangelnder Einfluss auf die Unternehmenssteuerung
  • Überwachung und Kontrolle der Geschäftsführung
  • Differenzen in der Führungsphilosophie zwischen externem Geschäftsführer und Familiengesellschafter
  • „Klumpenrisiko“ Unternehmen bleibt unter Aspekten der Vermögensdiversifizierung erhalten
Familienlösung mit MBO/MBI
  • Die Vorteile, die eine Nachfolge innerhalb der Familie hat, bleiben erhalten
  • Sinnvolle Stärkung der Geschäftsführung möglich
  • Finanzwirtschaftliche Stärkung je nach Kapitalausstattung des Managers möglich
  • Einfluss der Familie geht teilweise verloren
  • MBO-Kandidat nutzt sein Insiderwissen aus
  • Nur begrenzte Vermögensdiversifizierung der Familie möglich
  • Keine nachhaltige Stärkung der Unternehmensfinanzen, teilweise durch Kredite der MBO/MBI-Gesellschafter refinanziertes Eigenkapital
  • Notwendigkeit für Gewinnausschüttung zur Bedienung von Refinanzierungen
Owner-Buy-out
  • Sicherung der Unternehmenskontinuität in Abhängigkeit von den Beteiligungsverhältnissen
  • Finanzwirtschaftliche Stärkung durch hinzutretenden Gesellschafter
  • Sicherung der Altersversorgung und Bildung von Privatvermögen der Unternehmerfamilie
  • Verhinderungsrechte des Mitgesellschafters
  • Kontrollrechte
  • Informationspflichten
  • Eingeschränkte Verfügbarkeit über die Restbeteiligung
Unternehmensverkauf
  • Kaufpreiszufluss ermöglicht klare Kalkulation der Altersversorgung
  • Unternehmen wird nach Übernahme wirtschaftlich gestärkt
  • Einfachere Vermögensübertragung nach Zufluss von Liquidität möglich
  • Auflösung des Haftungsverbunds Firmenvermögen/Privatvermögen
  • Vermögensdiversifizierung
  • Keine Beteiligung mehr an der zukünftigen Unternehmenswertentwicklung
  • Keine Sicherung der Unternehmenskontinuität (Standorterhaltung, Sicherung von Arbeitsplätzen für Führungskräfte etc.)
  • Verlust von Familientradition
Verpachtung
  • Sicherung der Unternehmenskontinuität
  • Keine finanzielle Belastung des Unternehmens
  • Bei gemeinnütziger Stiftung: Steuerfreie Überleitung des Vermögens
  • Vermögen entzieht sich der Einflussnahme des Stifters
  • Satzung schränkt die Flexibilität der Geschäftsführung stark ein
Quelle: Niggemann/Simmert

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